Meine besten Gedichte wurden 2024 in dem Buch "Oiss dadenkt" zusammengefasst.
2026- Gedichte des Monats
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A Liad fürn Friedn
Lassts ins a Liad fürn Friedn schreibm.
Des Liad soi d Finsternis vertreibm,
soit wia-ra Funkn überspringa
und Liacht in d Welt, ins Dunkle bringa.
A Liad, bei dem ma Hoffnung gspürt
und des mit jedm Wort berührt,
des bis ans Herz va „Kriagsherrn“ dringt
und da des Eis zan Schmelzn bringt.
A so a Liad derf nia vergeh,
van Re(d)n, van Zuahörn und Versteh,
a Liad van Lachn, Liabm und Lebm,
van Freindschaft knupfn und Vergebm.
Bei so am Liad – ma woaß des scho –
da kimmts auf jedn Menschn o.
Damit ma aa dei Handschrift gspürt,
schreib du fest mit - ban Friednsliad
und frag nit lang: Warum grad i?
Schreib du aa mit, sunst sagst du dann,
wann irgendwia und irgendwann
a Bombm foit: Warum auf mi?
Warum foit d Bombm grad auf mi?
Des grouße Fressn
Obm am Tisch des grouße Fressn.
De unterm Tisch, de wern vergessn.
Unterm Tisch, da liegn de Hund.
Ban Festschmaus mögn de Herrn eah Ruah.
Ma schmeißt de Hund grad ab und zua
an Brockn obe aufn Bo(d)n.
Und über den foin d Hundl her.
Da gibts koan Freind, koan Bruader mehr,
da werd dem andern nix vergunnt.
S werd kläft und graft und zerrt und grissn.
Ma streit und kämpft um jedn Bissn,
weil oisand Hundl hungrig san.
Obm gibts Kaviar und Hummer.
De Hundl jauln und springan umma
und ziagn de Herrn am Hosnboa.
De mögn des nit, drum wern iatz zletzt
de Hundl aufananderghetzt,
dass sie sich gegnseitig beißn.
De obm am Tisch reibm sich de Händ,
weil ma de Hundl lang scho kennt.
Nach so a Hetz gebm s wieder Ruah.
Da Festschmaus ko iatz weitergeh.
Schau hi‘, na werst vielleicht versteh,
de oarma Hund, des san ja Menschn,
san Menschn auf da Schattnseit,
san arbatslous scho lange Zeit,
san Rentner und san Asylantn,
san Gringverdiener und sie kanntn
friedlich mitanander lebm,
ma bräucht eah grad zan Lebm gnuag gebm,
a bisserl was van groußn Fressn,
na daadn s s „Hundlsei’“ vergessn.
Mei Oimfeld
Künstler auf Zeit
Aufersteh
Für de Katz
A Wort
A broutlose Kunst
A bsunders Glück
Wieder Früahling
Da Früahlings-Muffl
De Joahr san verganga
Wann i iatz boid geh
Zeit - dalebt mit dir
2025- Gedichte des Monats
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Aus meinem Band "A bsundre Zeit" - Gedichte zur Weihnachtszeit
Im neien Joahr
Überlebm
Aus meinem Band "A bsundre Zeit" - Gedichte zur Weihnachtszeit
Hirtn
Mia zwoa
Zfriednheit
Aus meinem neuen Bildband "De Berg -mei Freid"
Mei Dank an de Berg
Newei im Hirn
A Bruckn baun
Lassts mi schlafn
Koa Regn (Der Süden Europas stöhnt)
Pessimist
Aufeghanglt (hinauf gehangelt)
Lass di van Wind nit treibm
Bin fast umasunst
Außetragn
Seelnverwandt
Leo – du fehlst ma
Traam
A Kinder-Seel
Grad moi schaun
Geheimnis der Bergsteigerei
2024 - Gedichte des Monats
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Sylvester
Was bleibt
Aus meinem Band "A bsundre Zeit"
Es san nit grad de Wirt
I setz auf di
Verzicht
An deiner Hand, mei Kind
Krimi
Da Wind wann si draht
Wannst mi amoi brockst
Sunst is s umsunst
Um an Finger (Die Finger meiner Enkelkinder)
Null zu null
Da Zeitwind.
I fürcht mi nit
Schuid is d EU
Wia bin i?
Oid wern
Dei Spur - (für einen lieben Menschen)
Wiast as machst, is s verkehrt
Da Früahling bist für mi
"Öster"-reich
Durchbruch
Bergsteign im Alter
2023 - Gedichte des Monats
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Verliabt, des is gwesn
Mei Enklkind
Ganz nahand da
Dei Dahoam
I waar nit i selber
So hat jeder sei Freid
Broutlose Kunst
Geh ins Liacht
De KI (die künstliche Intelligenz)
Scho z’spat?
Ab und zua brauch i s
Des hast davo!
Im Kloana fangts
Po-Ebene
Lass di nit unterkriagn
"Oim-Bleamei" brockn
Erderwärmung
Handzeichn
A Sprachrohr
Oiss lasst nach
Wia d‘ Liab is
Auße gschwind
Gedanknkarussell
De richtige Zeit
Da Woif kimmt
Da liabste Wunsch