Gedichte des Monats

2022- Gedichte des Monats

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D Welt is schee

 

Streit und Zwietracht, Mord und Toudschlag,

schlimm gnuag waars - ma bauschts no auf.

Wann da „Sumpf“ no nit gnuag tiaf is,

haut ma no an Batzn drauf.

 

Schrackn sahn und Angst verbroatn,

jede Nachricht übertreibm.

„Surfst“ du in da Medienlandschaft,

werds da schlecht, es kimmt da s Speibm.

 

Drum schoit ab und geh gschwind auße.

Nix va oi dem soit di störn.

D Welt is schee, wann d Vögl pfeifn,

muaßt grad auf de Vögl hörn,

 

grad des Scheene sehgn und hörn.

A Navi im Alter

 

Wannst oid bist, na findst di

meist nimma leicht z’recht.

A Navi, des lenkt oan,

wo ma hikemma möcht.

 

Doch is ma dann da,

wo ma hikemma soitert,

na woaß ma oft nimma,

was ma da woitert..

Mei Schroa gegan Wind

 

De Sänger habm oft

für a kräftige Stimm

ogsunga gega an Wind.

I sing nit, i schrei,

i schrei gegan Wind:

Is da Mensch, wanns um d Umwelt geht, blind?

 

I schrei, hoits gach ei,

lassts ins d Welt nit zerstörn,

und i hoff iatz, es werd mi wer hörn.

 

Da Wind is a Kind,

is a Zeichn der Zeit,

da WIND is de GLEICHGÜLTIGKEIT.

 

Er waht übers Land

und er blast ma ins Gsicht

und druckt meine Schroa zruck in Schlund

und er reißts wieder außa

und z‘fetzts in da Luft,

ois gabats zan Schrein goar koan Grund.

 

Da schrei i aufs Nei,

denn i woaß, dass mei Stimm

grad min Schrein oiwei kräftiger werd

und i hoff, dass mein Schroa,

mein verzweifltn Schroa

zu guader Letzt doch no wer hört.

 

Und i schrei, hoits gach ei,

hoits ei, boid is s z’spat,

weil si d Erd‘n sunst ohne ins draht


und a menschliches Lebm

werds dann nimma gebm,

des werds dann am End nimma gebm.

Zwoa Muattahänd

 

Zwoa Muattahänd, zwoa Händ, de führn,

zwoa Kinderhänd, de d Muatta gspürn,

so machst du deine erstn Schritt

an ihre Händ bei jedm Tritt.

 

Zwoa Muattahänd, des hoaßt Vertraun,

auf de zwoa Händ, da konnst du baun.

De Sicherheit, de sie dir gebm

konnst brauchn auf deim Weg ins Lebm.

 

Den Weg zan findn und zan geh

is oft nit leicht, drum werst versteh,

wia guad dass s gwen is, Händ zan gspürn,

zwoa Muattahänd, de sicher führn.

Kloane Schritt

Für meine 4 „geschenkten“ Enkelkinder

Überglücklich

Freiheit

Hand in Hand

Guade Nacht

Wann ebbas unkred is

April 2022 – Krieg in der Ukraine

Aufrüstn

Was des bedeit

Antikriegsgedicht - Ukraine 2022


Wann d‘ Stoana schrein

Kinder und Enklkinder

Da Fernseher friert

Diagnose - Krebs

A Kind wann flennt

2021 - Gedichte des Monats

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Im neien Joahr

A Stern

Da Advent

A eisigs Gwand

I möcht goar nit passn

Is des mei Welt?

De Liab duad guad

Rafft oiss zamm

A so a Freid

A greans Mantei

Was da Mensch nit ko

Kreislauf?

Nach dem Krieg: Rechter Arm amputiert, linke

Körperseite 10 Jahre bis zu seinem Tod gelähmt.


Vata

Vata unser, warum


Wia si oiss draht

Außeschrein

De Berg - mei Dahoam

Was Bessers

Weil er a Puppn tragt

Dro gla(u)bm


Biblwort und Größnwahn

I mag nit

Mit dir

 

Überschrittn?

2020 - Gedichte des Monats

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Was ma braucht

Weihnachtsfriedn

Des kimmt nit infrage

Woik und Stoa

Grouße Augn

I mag no nit

Gipfeglück

Erinnerungen


Sophia   (3 Jahre)

Michi   (1 ½ Jahre)

Schwoarze Vögl

Mach s Beste draus

S Weiterlebm

S Ewige Lebm

Mei grouße Liab


Früahling am Berg

Ab und zua

Nach Corona

Corona

Mei Zeit am Berg

Oiss hat sein Preis

Überlebm

Schnäppchen

D Leit re(d)n vie